Keratokonus
Was ist Keratokonus?

Keratokonus ist eine fortschreitende Augenkrankheit, bei der sich die Hornhaut des Auges verdünnt, sich dann beginnt zu wölben und schließlich eine kegelförmige Form aufweist. Die Hornhaut ist der transparente vordere Teil des Auges, der die Iris, die Pupille und die Vorderkammer abdeckt. Mit 43 dpt hat die Hornhaut den stärksten Anteil an der Gesamtbrechkraft des Auges.
Der Keratokonus ist wahrscheinlich erblich bedingt. Es gibt familiäre Verläufe mit unterschiedlichem Erbgang. Keratokonus kann gelegentlich bei Patienten mit atopischer Dermatitis oder Down-Syndrom auftreten.
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normales Sehvermögen und Keratokonus
Symptome des Keratokonus
- verzerrtes und/oder verschwommenes Sehen
- Blendung und Lichtempfindlichkeit
- häufige Änderungen der Refraktion, irregulärer Astigmatismus (Stabsichtigkeit)
- juckende Augen
- häufiges Reiben der Augen
- einäugige Doppelbilder
Bei akutem Keratokonus, d. h. bei Überdehnung der Hornhaut und Einreißen der Descemet-Membran sowie Aufquellung der gesamten Hornhaut kommt es zum plötzlichen Sehverlust mit starken Schmerzen, Lichtempfindlichkeit und vermehrtem Tränenfluss.